State of the Art-Prozesssteuerung ist seit Jahren ein klarer Schwerpunkt unserer Beratungstätigkeit und Expertise. Statt durch technische Restriktionen oder vermeintliche Linearitäten von Ereignisketten lassen wir uns durch die vertriebliche Beratungspraxis, fachliche Zusammenhänge und natürliches menschliches Verhalten leiten.

Jede, auch an variable Parameter gebundene Entscheidung können wir in ein Regelset übersetzen. Ziel ist dabei stets ein automatisch mit Regeln erzeugtes Ergebnis, wie es unter optimalen Umständen mit allen erforderlichen Spezialisten im Sinne des Unternehmens kooperativ zu erreichen gewesen wäre.

Modular werden in sog. Regeln 1. Ordnung Regelsets definiert, die zum Beispiel fachliche oder juristische Entscheidungen enthalten, die Verbraucherschutzkriterien oder Wissenschaftstheorien abbilden.

Bei der Beantwortung spezifischer Fragestellungen, etwa zur Priorisierung von Bedarfen oder Produkten, zur Bewertung von Bestandsinformationen oder zu Vorschlägen für einen optimierten Liquiditätseinsatz werden diese Regeln zueinander ins Verhältnis gesetzt. Die dafür erforderliche Koordination des Zusammenspiels erfolgt durch Regeln 2. Ordnung, die u.a. den Kontext der Entscheidung einordnen, die Kommunikation mit Umsystemen steuern und dokumentarische bzw. protokollarische Aufgaben übernehmen.

Derartige Regelwerke können vielfältig eingesetzt werden. Idealerweise dort, wo fundierte und begründbare Entscheidungen mit vielen Einflussgrößen erforderlich sind.

Das beinhaltet kanalunabhängig jede Beratungssituation, aber auch intelligente Datenerfassungsinterviews, Telefonleitfäden oder Protokollvorgänge.


Die Vorteile liegen unter anderem

  • im Verzicht auf „One fits All-Solutions“
  • in der beliebigen Granularität und Variabilität von Entscheidungen
  • im systematischen Verhindern von Fehlern und dem fast vollständigen Ausschluss von Zielkonflikten
  • in der schnellen Adaptierbarkeit ohne oder mit geringen IT-Aufwand
  • im Ausschluss von Willkür und Zufällen
  • in der jederzeitigen Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Individuelle Beratungsqualität bei hoher Vertriebseffizienz


Anwendungsfälle für Regelwerke

Regelwerke können an vielen Stellen genutzt werden, um schwach strukturiere Prozesse zu unterstützen. Einige Beispiele für Anwendungsfälle, bei denen ajco Regelwerke bereits erfolgreich einsetzt:

  • Kollaborationsanwendungen
  • Beratungsanwendungen
  • X-Seling Unterstützung im Call Center
  • Selbstberatungsanwendungen
  • und viele mehr

Blick in die Vergangenheit

  • Schon vor 20 Jahren entwickelte der AWD Software zur konsequenten Standardisierung in der Finanzberatung. Damals verantwortlich waren die heutigen ajco-Geschäftsführer Andreas Adam (Konzeptgestaltung und leitender Projektmanager) und Philipp Janetzke (IT-Projektleiter).
  • Schon zum Gründungsjahr der ajco 2004 war als eine der Kernkompetenzen die Entwicklung und Implementierung regelbasierter Systeme zur Abbildung finanzieller Entscheidungsprozesse definiert.
  • Die ajco entwickelte maßgeblich jenes Regelwerk mit, das heute die Basis der Deutschen Finanznorm (DEFINO) bildet, und vom Deutschen Institut für Normung (DIN) als DIN SPEC 77222 als Standardnorm für die Finanzberatung etabliert wurde.